FAQ

Worum geht es beim #ZDFcheck?

Beim #ZDFcheck werden Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft. Das können historische Mythen oder Politikeraussagen im Wahlkampf sein. Ist eine Behauptung durch Zahlen und Fakten gedeckt? Stimmt der daraus gezogene Schluss? Ziel ist es, den Wahrheitsgehalt von Aussagen und dahinter stehende Kalküle offen zu legen.

Wer entscheidet, was gecheckt wird?

Ein Journalisten-Team aus unterschiedlichen ZDF-Redaktionen und Grafikredakteuren betreut den #ZDFcheck. Das Check-Team entscheidet, welche Aussagen geprüft werden.

Wie funktioniert der Checkprozess?

Sobald sich das #ZDFcheck-Team für eine Behauptung entschieden hat, wird diese online gestellt. Der Check kann beginnen und jeder darf sich daran beteiligen.

Der Checkprozess lässt sich live und transparent auf zdfcheck.de verfolgen. Zunächst wird definiert, was genau gecheckt werden soll. Die Recherchefragen werden zusammen mit den Usern geprüft. Stimmen die Zahlen? Stimmt die Tendenz? Stimmten Annahmen und  gezogene Schlussfolgerung? So nähert sich #ZDFcheck Stück für Stück einem Fazit. Zwischenfazits werden durch ein rotes oder grünes Symbol als positives oder negatives Zwischenfazit dargestellt. Das journalistische Schlussfazit zieht die Checkredaktion.

Wie kann ich mich beteiligen?

Sie kennen eine Statistik, einen Artikel oder Ansprechpartner, der Licht ins Faktendunkel bringen könnte? Sie können als Zeitzeuge eigene Erfahrungen schildern, die einen deutsch-deutschen Mythos be- oder widerlegen? Beteiligen Sie sich an der Recherche: Einfach über Facebook, Twitter oder Google+ anmelden oder sich direkt auf unserer Seite registrieren. Einmal angemeldet, können Sie mitmachen. Über das Widget können Sie Ihren Text und Beleglink direkt eingeben.

Wikipedia-Autorinnen und -Autoren wird auf Anfrage gern ein spezieller Wikipedianer-Account eingerichtet. Die Kommentare der Wikipedianer werden dann im Checkprozess durch einen hellblauen Streifen an der Kommentarbox besonders gekennzeichnet.

Wichtig: Beim #ZDFcheck geben wir nur das weiter, was belegt ist. Der Faktencheck ist kein Ort für allgemeine politische Sympathie- oder Antipathie-Bekundungen: Hier zählt nur, was sachlich argumentativ, nachvollziehbar und vor allem mit einer Quelle versehen ist. An unsere Arbeit setzen wir die Ansprüche der Wikipedia an, also die Belegpflicht und der Grundsatz des neutralen Standpunktes http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Belege und http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Neutraler_Standpunkt

Vorschläge und Hinweise auf checkbare Politikeraussagen nimmt das Team auch gerne entgegen – und zwar hier: zdfcheck@zdf.de

Mit verschiedenen Widgets lässt sich der #ZDFcheck auch in Blogs oder Webseiten integrieren. Mehr Infos dazu gibt es hier: http://zdfcheck.zdf.de/widget-einbauen/

Regeln für die Beteiligung

Meinungsfreiheit
Ziel ist es, den freien Austausch von Meinungen, Informationen und Ideen anzuregen. Jeder ist frei in seiner Meinungsäußerung im Rahmen des gesetzlich Zulässigen. Bitte verhalten Sie sich gegenüber den anderen Chatteilnehmern stets höflich und rücksichtsvoll. Geschriebenes kann oft missverstanden werden und war vielleicht gar nicht so gemeint.

Sprache
Im Interesse aller Nutzer macht das ZDF die Vorgabe, dass alle veröffentlichten Beiträge zur allgemeinen Verständlichkeit in deutscher oder englischer Sprache abgefasst werden. Das ZDF behält sich vor, Beiträge in anderen Sprachen ohne inhaltliche Prüfung zu löschen.

Löschung von Wortbeiträgen
Die ZDF-Redaktion entfernt oder editiert Wortbeiträge, die gegen geltendes deutsches Recht verstoßen. Dazu zählen neben Verletzungen des Jugendmedienschutzes insbesondere auch Verstöße gegen straf- und/oder rundfunkrechtliche Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland. Beiträge, die beleidigend, fremdenfeindlich, rassistisch, sexistisch, diskriminierend, gewaltverherrlichend, ehrverletzend, homophob, jugendgefährdend, pornografisch, die Persönlichkeitsrechte verletzen oder in sonstiger Weise strafbar sind, werden um die entprechende Stelle gekürzt, solange dadurch die eigentliche Aussage nicht verändert wird – ist dies nicht möglich, wird der Beitrag komplett entfernt. Gleiches gilt für werbliche Beiträge und Links. Das ZDF ist nicht für externe Links verantwortlich. Beiträge, die in keiner Verbindung zum Thema stehen, können vom ZDF editiert, gekürzt oder gelöscht werden.

Zuwiderhandelnde werden aus dem #ZDFcheck verwiesen. Darüber hinaus können Flamer und andere User, die pornografische Inhalte oder Hetzparolen kommunizieren, auch gerichtlich belangt werden.
Jeder Teilnehmer ist selbst verantwortlich für die Inhalte, die er veröffentlicht und verbreitet, wie zum Beispiel Texte, Daten, Software, Musik, Links, Grafiken, Fotos, und so weiter.

Ein paar Tipps, wie man sich in der Interaktion mit anderen verhält, gibt es auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikiquette

Unter welcher Lizenz steht das Projekt?

Alle für die Microsite des ZDF neu erstellten Inhalte werden von den Rechteinhabern unter der Lizenz Creative Commons Attribution (CC-by) 3.0 Unported lizenziert, die eine Nachnutzung für jedermann erlaubt. Das gilt für alle neu erstellten Texte, Grafiken und Videos. Ausgenommen sind Inhalte aus dem Archiv des ZDF und von anderen Medien, die zur Verdeutlichung eines Themas beigestellt werden. Die jeweilige Lizenz ist am Logo unter dem Video oder der Infografik eindeutig zu erkennen. Die entstandenen Texte dürfen mit Quellenangabe genutzt werden. Alle Videos zum Projekt finden sich hier http://www.zdf.de/ZDFmediathek/#/kanaluebersicht/1889934 in der Mediathek und lassen sich dort direkt herunterladen.

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Die #ZDFchecks:

31.10.2014

Die SPD war 1990 gegen die Wiedervereinigung – Stimmt so nicht

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Bremser, Spaßverderber, Miesepeter – so wurde Oskar Lafontaine immer wieder bezeichnet, weil er vor einer schnellen Wiedervereinigung warnte. Noch Jahre später warf die Union der SPD insgesamt vor, gegen die Einheit gewesen zu sein. Aber war die SPD wirklich dagegen? Das #ZDFcheck-Fazit: stimmt so nicht.

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30.10.2014

Ohne Wiedervereinigung ginge es der Bundesrepublik heute besser – Stimmt so nicht

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In der DDR gab es keine Arbeitslosen – Stimmt

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Jeder hat Arbeit, niemand muss sich Sorgen machen, wie er seine Familie ernährt: Die Vollbeschäftigung gilt vielen bis heute als eine zentrale Errungenschaft der DDR. Aber gab es dort wirklich keine Arbeitslosen? Das #ZDFcheck-Fazit: stimmt.

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28.10.2014

Die DDR war der Bundesrepublik bei Kinderbetreuung und Gleichberechtigung voraus – Stimmt teilweise

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Frauen, die ohne schlechtes Gewissen Karriere machten, Betreuungsplätze im Überfluss, traumhafte Kita-Öffnungszeiten: Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf war die DDR der Bundesrepublik meilenweit voraus – so der Mythos. Das #ZDFcheck-Fazit: stimmt teilweise.

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27.10.2014

In der DDR gab es keine Bananen – Stimmt nicht

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